Presseerklärung des Wahlbündnisses GSF – “Gießen-sozial und friedenstüchtig” zu “Frauen im Widerstand”

Gießen-sozial und friedenstüchtig (GSF) Wahlbündnis für die Kommunalwahl 2026 in Gießen
Gießen-sozial und friedenstüchtig (GSF)

Frauen im Widerstand“ – warum ohne Ria Deeg?

Auf einem Treffen der Kandidaten und Unterstützer des Wahlbündnisses „Gießen – sozial und friedenstüchtig“ berichtete Gernot Linhart von einem Besuch der Plakatausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ im Netanya-Saal des Alten Schlosses. Dem Berichterstatter fiel auch auf, dass die Ausstellung nicht beworben wird. Im Schaukasten vor dem Schloss und im Schloss selbst gibt es keinen Hinweis auf die Plakate im Netanya-Saal.

Es handelt sich um eine Wanderausstellung, die von der „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ verliehen wird. Auf einem Einleitungsplakat sind die Namen von 80 Widerstandskämpferinnen genannt, darunter auch die Gießenerin Ria Deeg. Unter den einzelnen 18 Plakaten in der Ausstellung sucht man Ria Deeg dann aber leider vergeblich. Bei einer bundesweit gezeigten Ausstellung ist verständlich, dass eine Auswahl getroffen werden muss.

In Gießen könnte man erwarten, dass die Museumsleitung die Auswahl ergänzt, vor allem wenn die Stadt eine so mutige Widerstandskämpferin wie Ria Deeg zu bieten hatte. Informationen und Material gäbe es genug. Das Museum heißt seit kurzem „MfG – Museum für Gießen“. Der Name sollte dazu verpflichten, die lokale Erinnerungskultur zu pflegen.

 

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