
6. August 2026 auf dem Hiroshima-Platz in Gießen
Gleich gesagt: Der eingeladene Oberbürgermeister Becher (SPD) ließ sich nicht zum Grußwort blicken – er ließ sich immerhin kurzfristig entschuldigen. Auch war sonst kein offizieller Vertreter der Stadt zu erblicken. Das Einsetzen für Frieden in Gedenken an das US-Atombomben-Verbrechen in Japan scheint in der Chefetage des Rathauses keinen Stellenwert zu besitzen. Allein die Stadtverordnete Martina Lennartz (GSF, DKP) bildete eine Ausnahme.
Auf der stimmungsvollen Gedenkfeier des Friedensnetzwerkes Gießen auf dem Hiroshima-Platz sprachen Martina Lennartz für das Friedensnetzwerk, Andrea Knoche für die „Omas gegen Rechts“, Klaus Zecher (Gewerkschaftsbund) DGB. Lara Herrlich begrüßte für das Friedensnetzwerk die Anwesenden. Christian Momberger und Martina Lennartz zitierten aus dem Buch „Satan“ und trugen das Gedicht von Marie Luise Kaschnitz ‚Hiroshima‘ 1957, vor und erklärten den Kontext.Zwischen den Redebeiträgen wurden Friedenslieder von Dieter Süverkrüp, Hannes Wader und Reinhard May gespielt. Etliche Passanten blieben stehen und hörten zu.
Die Rede des Friedensnetzwerkes von Martina Lennartz haben wir hier als .pdf dokumentiert!


